Bereite dich auf die Fälle vor – das Wissen, mit dem du Mängel sicher aufspürst. Erst lernen, dann aufklären.
Lies den Fall: Welche Risikofaktoren (Medikamente, Erkrankungen, Ernährung, Demografie) und welche Mangelzeichen (Symptome, Laborwerte) liegen vor?
Verbinde die Indizien: Welcher Mikronährstoff-Mangel wird wahrscheinlich – und wie sicher ist er?
Leite die richtige Empfehlung ab und berate deine Kund:innen dort fundiert, wo es zählt.
Die elf Stoffe (B₁, B₆, Biotin, Folat, B₁₂, Vitamin D & K, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink), ihre Aufgaben und typischen Mangelzeichen.
Vier Effekte verstehen: Verminderung (↓), Erhöhung (↑) und Komplexbildung bei kurzem Einnahme-Abstand (X) – plus Sonderfälle (Verträglichkeit, Augmentation).
Was einen Mangel begünstigt: Medikamente, Erkrankungen, Ernährung & Lebensstil, Demografie & Lebensphase.
Woran sich ein Mangel zeigt: Symptome im Kundengespräch und objektive Laborwerte (Homocystein, Methylmalonsäure, MCV …).
Wenn mehrere Faktoren zusammenwirken – z. B. Metformin + PPI → Vitamin B₁₂, oder ACE-Hemmer + Aldosteronantagonist + NSAR → Hyperkaliämie.
Wende dein Wissen an und spür den Mangel im echten Rezept auf.